Messaufbau bei E-Ladeinfrastruktur

Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge

Hier stellen wir Ihnen die Informationen und Schaltbilder für die Ladeinfrastruktur gemäß § 14 EnWG zur Verfügung.

Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit einer Bemessungsleistung größer/gleich 3,6 kVA sind beim Netzbetreiber anzumelden.

Wenn deren Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je Kundenanlage überschreitet bedarf der Anschluss dieser Anlagen/Verbrauchsmittel der vorherigen Beurteilung und Zustimmung des Netzbetreibers.

Soll eine Ladeinfrastruktur gem. §14 EnWG genutzt werden, erfolgt der Anschluss der Anlage über eine separate Messeinrichtung. Für den Fall des notwendigen Eingriffs stellen wir eine Steuereinrichtung (Funkrundsteuereinrichtung) zur Verfügung. Zur Sicherstellung des netzdienlichen Eingriffs ist u.a. der im Funkrundsteuerempfänger bereit gestellte, potentialfreie, Kontakt mit dem bauseits installierten Leistungsschütz bzw. dem entsprechenden Kontakt in der Steuereinheit der Ladeinfrastruktur zu verbinden.

Wichtig: Bei einem netzdienlichen Eingriff durch uns, wird möglicherweise die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladeinfrastruktur getrennt und nach dem Wiederzuschalten nicht automatisch wieder verbunden. Diese kann dazu führen, dass der Ladevorgang nicht automatisch wieder gestartet wird.

Bitte informieren Sie sich im Vorfeld beim Hersteller über entsprechende technische Einrichtungen zur Abschaltung bzw. zur Steuerung der Ladeinfrastruktur.

Die beiden möglichen Schaltungsvarianten sind hier dargestellt:

Messung E-Ladeinfrastruktur mit Abschaltung

Messung E-Ladeinfrastruktur mit Steuerung